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Datum: 20.04.2023

An der Grund- und Mittelschule in Röhrnbach wird bald mit smarten Lösungen experimentiert

„Hybride Wissenswerkstatt“ an Röhrnbacher Schule für Bevölkerung und lokale Unternehmen in Planung – Maßnahme im Rahmen des Förderprojektes „Smart City“ im Ilzer Land

Röhrnbach. Die ILE Ilzer Land finalisiert derzeit die SmartesLand-Strategie, welche bis 2026 im Rahmen des Förderprojekts „Smart City“ in den elf teilnehmenden Kommunen umgesetzt wird. Zahlreiche Bürgerbeteiligungsformate und Arbeitskreise vor Ort in den Kommunen und digital flossen in dieses gemeinsame Strategiepapier mit ein. So konnten regionale Maßnahmen Hand in Hand mit der Bevölkerung und Vertretenden der Kommunen entwickelt werden. Eine dieser Maßnahmen ist die „Hybride Wissenswerkstatt“: Eine Art Experimentierlabor und Werklandschaft mit analogen und digitalen Elementen, zugänglich für alle Interessierten. Die Wissenswerkstatt wird pilothaft mit der Grund- und Mittelschule in Röhrnbach in Zusammenarbeit mit dem Markt Röhrnbach umgesetzt – konkrete Planung für die Umsetzung startet.

Experimentieren, Ausprobieren und Teilen – all dies ist bald möglich in der Wissenswerkstatt in Röhrnbach. Diese Maßnahme im Projekt „SmartesLand“ soll dazu dienen, allen Bürgerinnen und Bürgern niederschwellig Zugang zum Kompetenzaufbau und der Wissensvermittlung im Bereich Digitalisierung zu ermöglichen. Die „Hybride Werkstatt“ – sprich eine Werkstatt mit analogen und digitalen Bestandteilen – wird in den Räumlichkeiten der Grund- und Mittelschule in Röhrnbach umgesetzt. Hier sollen verschiedenste Inhalte eingerichtet werden und der Bevölkerung zur Verfügung stehen: Diese reichen von Robotik- und Programmierräumen über eine Werklandschaft, ein Experimentallabor bis hin zu einem Ton- und Filmstudio. Das Ziel der Maßnahme ist die Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger, sich aktiv mit der fortschreitenden Digitalisierung auseinanderzusetzen und insbesondere auch der mittelalten und älteren Generation mögliche Ängste in Bezug auf das Thema zu nehmen. Dabei soll keine Konkurrenz zu überregionalen Werkstätten entstehen, sondern vielmehr mit bereits bestehenden Einrichtungen zusammengearbeitet und deren Angebot ergänzt werden. Die Wissenswerkstatt ist charakterisiert durch den offenen Wissenstransfer zu anderen Einrichtungen, Firmen, Interessierten und der Bevölkerung.

„Durch den separaten Eingang zu der Wissenswerkstatt werden diese Räume nicht nur für Schülerinnen und Schüler zugänglich sein, sondern auch für weitere Teile der Bevölkerung wie private Zielgruppen, Kinder und Seniorinnen und Senioren, Vereine und Akteurinnen und Akteure aus der lokalen Wirtschaft und Gewerbetreibende“, so Rektor Manfred Gibis.

Im Hintergrund tut sich dabei schon Einiges: Gespräche zu den erforderlichen Schritten hin zur „Hybriden Wissenswerkstatt“ laufen bereits und die konkrete Planung zur notwendigen Umgestaltung der vorhandenen Räumlichkeiten startet.

Gefördert wird das Modellprojekt „Smart City“ vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.