Gemeindenetzwerk

Gemeinsam für eine starke und zukunftsfähige Region!

Ganz gemäß dem Motto „Allein ist man stark, gemeinsam unschlagbar“ sind wir der Überzeugung, dass wir Hand in Hand im Ilzer Land mehr bewegen können. Durch die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit können wir Projekte realisieren, die einen Mehrwert für die gesamte Region liefern und die eine einzelne Gemeinde mit ihren begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen nicht stemmen könnte.

Die ILE Ilzer Land steht für Zusammenarbeit und Vertrauen. Eine Vernetzung der Bürgermeister/-innen, Geschäftsleiter/-innen, Verwaltungen und Bauhöfe im Ilzer Land ist unabdingbar für eine erfolgreiche und nachhaltige Zusammenarbeit. In regelmäßigen Netzwerktreffen werden gemeinsame Lösungen erarbeitet und Anstöße für Kooperationsprojekte gegeben. In Zukunft soll besonders die Thematik E-Government in den Vordergrund rücken: Denn die Digitalisierung der Verwaltungen ist ein wichtiger Schritt in die digitale und vernetzte Zukunft. Wir beschäftigen außerdem einen gemeinsamen, gemeindeübergreifenden Datenschutzbeauftragten sowie eine Archivarin, die sich um die Vergangenheit und Zukunftsfähigkeit der Arbeit vor Ort kümmert. Der erste gemeinsame Auszubildende in der ILE schloss 2019 seine Ausbildung ab. Des Weiteren werden in diesem Netzwerk Lösungen für gemeinsame Klärschlammentsorgung diskutiert und Themen der Energieeinsparung aufgegriffen. Aus diesem Grund veröffentlicht das Ilzer Land laufend Energietipps in den Mitteilungsblättern der Kommunen, bietet den Bürgern/-innen eine kostenlose Energieberatung an und möchte sich bereits an den Schulen für eine stärkere Bewusstseinsbildung im Hinblick dessen einsetzen.  

  • Wir wollen gemeinsam Lösungen für zukünftige Herausforderungen finden – ob im Bereich der Klärschlammverwertung, bei der Digitalisierung oder beim Klimawandel. Denn nur gemeinsam können wir diese großen Herausforderungen bewältigen!  
  • Wir wollen die Potenziale der interkommunalen Zusammenarbeit nutzen und somit unsere Region in ihrer Gesamtheit stärken. Unsere Gemeinden bilden eine Region, das Ilzer Land – unsere Heimat.  
  • Wir wollen unsere Netzwerke stetig erweitern und pflegen. Die Vernetzung zwischen den Kommunen ist ein sehr wichtiger Faktor. Als eine zusammenhängende Region können wir unsere Strahlkraft erhöhen.  
  • Wir wollen mit unseren gemeinsamen Projekten Angebote für unsere Bürgerinnen und Bürger schaffen und das Ilzer Land innovativer, lebens- und liebenswerter gestalten. 
  • Ilzer Land Gemeinderätinnen-Treffen
    Am 09. April 2022 fand das erste Gemeinderätinnen-Treffen der ILE Ilzer Land in Hutthurm statt. Die Gemeinderätinnen der Marktgemeinde Hutthurm Manuela Rosenberger, Andrea Koller und Teresa Wagner-Mösl ergriffen die Initiative und luden gemeinsam mit Corina Molz, der Geschäftsführerin der ILE, alle Amtsträgerinnen der Gemeinden des Ilzer Landes zu einem gemeinsamen Austausch ein. Nach dem „Get-Together“ mit Sektempfang am Natur- und Obstlehrgarten brachte Günther Kölbl – Busfahrer – die Anwesenden mit dem nagelneuen FÜRST REISEN Hybridbus in die Öko-Akademie Staatsgut nach Kringell, wo ein leckeres Mittagessen auf sie wartete. Nach dem hervorragenden Essen erklärte Matthias Lippl (Fachbereichsleiter für Schweinehaltung) das aktuelle Arbeiten und die Aufgabengebiete der Öko-Akademie Staatsgut Kringell. Die anschließende Führung und Erklärung zu den einzelnen Bereichen der Lehranstalt brachten die Anwesenden zum Staunen. Aufgewärmt bei Kaffee, Tee und hausgemachtem Tiramisu erläuterten Corina Molz, Geschäftsleiterin des Ilzer Landes, und Katharina Fraunhofer, Projektmanagerin der Öko-Modellregion, Näheres zu den Aktivitäten der ILE und der Öko-Modellregion. Zudem wurden einzelne Projekte der weiteren Handlungsfelder der ILE vorgestellt. Anschließend durften die Mandatsträgerinnen mit dem FÜRST REISEN Hybridbus die Marktgemeinde bei einer Rundfahrt genauer kennenlernen. Zum Abschluss konnten die Gemeinderätinnen des Ilzer Landes im Rosenstingl „Gwölb“ den erlebten Tag Revue passieren lassen. Mit süßen und herzhaften Öko-Schmankerl wurden die Amtsträgerinnen von Hans und Philipp Rosenstingl kulinarisch verwöhnt. Im Verlauf des Tages stellte sich immer wieder heraus, wie wichtig dieser politische Austausch auch gemeindeübergreifend ist. Neue Ideen wurden kommuniziert, Ansätze und Möglichkeiten besprochen und neue Denkweisen ausgetauscht. Angetan vom erfolgreichen Tag möchte Bürgermeisterin Dr. Carolin Pecho aus Ringelai ein Folgetreffen in ihrer Gemeinde veranstalten. 

  • Gemeinsames Personal: Datenschutzbeauftragter und Archivarin
    Die ILE Ilzer Land beschäftigt im Kommunalverbund Fachpersonal, auf das alle Kommunen im Ilzer Land, aber auch Kommunen außerhalb der ILE zurückgreifen können. So zum Beispiel haben wir einen gemeinsamen Datenschutzbeauftragten und eine gemeinsame Archivarin oder zwischenzeitlich auch einen gemeinsamen Auszubildenden, der in mehrere Gemeinden des Ilzer Landes hineinschnuppern kann. Die Vorteile liegen auf der Hand: Mit der gemeinsamen Einstellung von Fachkräften können wichtige Stellen besetzt werden, die sich eine einzelne Gemeinde nicht leisten könnte. So können finanzielle Ressourcen gespart und zugleich neue Arbeitsstellen in der Region geschaffen werden.


  • Gemeinsame Anschaffungen: Mobile Bühne, barrierefreier Sanitärcontainer, Abbiegeassistenten
    2019 erwarben die drei Marktgemeinden Röhrnbach, Perlesreut und Hutthurm gemeinsam mit der ILE Ilzer Land und Fördergeldern aus dem LEADER Fond die „Mobile Bühne Ilzer Land“. Sie ist eine sichere, rausch aufzubauende mobile Bühne, die für Vereine im Ilzer Land zur Verfügung steht. So fördert die ILE das Ehrenamt und Vereinsleben vor Ort. Außerdem steht für größere Feste ein barrierefreier Sanitärcontainer, der auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist, zur Verfügung. Zudem wurden kürzlich in einer Sammelbestellung für mehrere Kommunen der ILE Ilzer Land Abbiegeassistenzsysteme für gemeindliche Fahrzeuge, wie beispielsweise Unimogs, und auch für Feuerwehrfahrzeuge angeschafft. Damit tragen die Gemeinden dazu bei, die Unfallrisiken im Straßenverkehr zu reduzieren und für mehr Sicherheit – insbesondere den toten Winkel betreffend – zu sorgen. 

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Corina Molz
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